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Hand Hand
in
mit unserem Kunden Scania
Der Lastkraftwagen-Importeur Scania Österreich zählt zu jenen Kunden, mit dem die EAA-Energie-
Allianz Austria die Vorgaben im Bereich Energieeffizienz partnerschaftlich umsetzt und den Weg
gemeinsam Hand in Hand geht. Die EAA unterstützt Kunden mit Energiemanagement-Workshops
und Energieaudits - Scania nutzt beide Angebote.
„Sowohl das Energieaudit als auch der EAA-Workshop Energiema- darauf hingewiesen, zu Beginn des Arbeitstages die Hallen und Ge-
nagement 50001 haben sehr wichtige Erkenntnisse für Scania Ös- räte in den Filialen gestaffelt einzuschalten. Dazu wurden einfache
terreich gebracht. Wir sind hochzufrieden, beide Angebote der EAA Einschaltintervalle über alle Filialen festgelegt. Damit können nun die
wahrgenommen zu haben,“ sagt Ing. Gerhard Hablas, der Quali- exorbitanten Morgenspitzen im Lastgang vermieden werden – und
tätsbeauftragter von Scania Österreich. Er wurde im Rahmen des Energie wird gespart. Laut Hablas sind die Mitarbeiter mittlerweile
Energiemanagement-Workshops der EAA zum Energiemanager zer- sensibler im Umgang mit dem Energieverbrauch geworden. Sie haben
tifiziert. Ing. Gerhard Hablas: „Wir haben einerseits die gesetzlichen gelernt, mit den Lastgangberichten zu arbeiten und diese als integ-
Vorgaben erfüllt und darüber hinaus jetzt das richtige Werkzeug in ratives Arbeitstool des Unternehmens zu verstehen. „Dass wir immer
der Hand, um in unserem Unternehmen ein eigenes Energiemanage- sensibler im Umgang mit Energieverbrauch werden, entspricht auch
mentsystem einzuführen.“ einem der drei Kernwerte von Scania, die bereits vor dem Energieef-
fizienzgesetz festgelegt wurden – Vermeidung von Verschwendung,“
13 Standorte im Vergleich so Ing. Gerhard Hablas. Positiver Effekt: Werden Lastgangspitzen ver-
Im Zuge der fünf ganztägigen Energiemanagement-Workshops, mieden, sinkt auch die Energierechnung.
aufgeteilt auf elf Monate, haben die Experten der EAA unter ande-
rem die Lastgang-Reports von Scania ausgewertet. „Dabei wurde der
Energieverbrauch unserer 13 Filialen in ganz Österreich genau unter
die Lupe genommen und auf Basis von Kennzahlen ausgewertet“,
erklärt Herr Hablas: „So konnten wir die Filialen energietechnisch
erstmals miteinander vergleichen.“ Dabei hat der Qualitätsmanager
Potential bei der Energieverwendung aufgedeckt und optimiert.
➜ In einer Filiale startet der Reinigungsprozess bereits um 5.00 Uhr
in der Früh. Das Personal schaltet für die Dauer von zwei Stun-
den die Beleuchtung und die Geräte in den Hallen ein und sorgt
damit für eine Verbrauchsspitze, die vermeidbar ist.
➜ In vielen Filialen bleiben Geräte, wie Kompressoren oder Dampf-
reiniger, auch während der Nacht eingeschaltet – obwohl sie in
diesen Stunden nicht verwendet werden.
➜ Zudem zeigte die Analyse, dass eine Standby-Beleuchtung bei
den Scania-Werbepylonen sinnvoller ist als eine durchgehende
Nachtbeleuchtung.
Lernen, Energie zu sparen
Im Rahmen der Workshopreihe hat der Scania-Manager gelernt,
Energiefresser zu identifizieren, die durch sogenannte Quick-Win- Ing. Gerhard Hablas Qualitätsbeauftragter, Scania
Lösungen schnell verbessert werden konnten. Die Mitarbeiter wurden
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